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Achtung: Diese Website bleibt als Archiv online. Sie enthält Hyperfictions der Frühphase, die in den Jahren bis 1998 entstanden sind. Eine neue aktuelle Liste (Datenbank) findet sich auf www.cyberfiction.ch.


Hypertext Liste

Diese Liste ergänzt die Liste mit deutschsprachiger Hyperfiction und umfasst in erster Linie elektronische Texte und Schreibprojekte, die vorwiegend lineare Strukturen aufweisen oder sich eher dem Bereich der visuellen Kunst zueignen. Sie ist Teil der erstmals im September 1996 im WWW zugänglich gemachten Hyperfiction Liste. Diese revidierte Fassung stammt aus dem Dezember 1998.


Ein Eintrag in die Liste wird folgendermassen strukturiert sein:

[a] Titel (als Link zum Text)
[b] Autor
[c] Verlag, Ort, Erscheinungsjahr. b= Buch, d= Disketten, cd = CD-Rom
[d] URL des Textes
[e] Enstehungsdatum, Überarbeitungen
[f] Datum der Sichtung

[1] Inhalt
[2] Typologie
[3] Format, Technik
[4] Rezeption
[5] [Name des Autors als Link zu seiner Homepage]




EINZELNE AUTOREN UND AUTORINNEN


[a] Das Buch Gertrud
[b] von Reinhard Döhl
[c] b1965
[d] http://www.shuttle.de/buecherei/gertrud/gertrud.htm
[e] vollständige Hypertextversion: März 1997
[f] 18.03.1997

[1] Eine Hypertextversion von Reinhard Döhls «Das Buch Gertrud». Visuelle konkrete Poesie, die erstmals 1965 in Buchform erschienen ist. In der neuen elektronischen Version blättert man mit der Maus, der Einstieg geschieht mittels Auswahl dreier Links, danach sind die einzelnen Texteinheiten (typografische Anordnungen) mit Einzelverweisen verbunden.
[2] linear
[3] HTML 3.2
[5] [Döhl, Reinhard]


[a] Café Nirvana
[b] von Olivia Adler
[d] http://www.cafe-nirvana.com/roman
[e] 1995 - 1998
[f] 31.12.1998

[1] In Olivia Adlers Web-Roman geht es um das Internet im Jahr 2044, um künstliche Intelligenz, Virtual Reality und die Frage der Unterscheidung von virtueller und greifbarer Realität. Adler dazu: "Die Zeitleiste am oberen Rand ist das zentrale Navigationselement, der Text ist immer der gleiche, das erste Kapitel eines Romans, der offline entsteht und für den ich im Dezember 1997 die cafe-nirvana.com Domain reservierte, um einen Teil der Geschichte im Netz wahr werden zu lassen."
Die Jury des Zeit-Wettbewerbes bezeichnete das Projekt als "romanartig, formal gelungen, inhaltlich altbacken". Adler selbst bezeichnet das über Jahre gewachsene Projekt als "begehbaren Roman". Entstanden ist das Projekt über mehrere Jahre und präsentiert wird es in verschiedenen Layouts, die sich am Webdesign des Entstehungsjahrs orientieren: 1995/1996/1997/1998/2044. Der eigentlich interessante Aspekt des Romans: Adler reflektiert mit den verschiedenen Varianten eines einzigen Textes anschaulich die Wandlung der Möglichkeiten und Ausdrucksformen im World Wide Web.
[2] linear (je nach Version mit anderem Interface)
[3] HTML 4.0, Frames und Javascript
[4] Beim Internet Wettbewerb der Zeit 1998 von der Jury inoffiziell als preiswürdig erachtet, erhielt aber schliesslich keinen Preis.
[5] Adler, Olivia


[a] Cinque Ports
[b] von Anton Olander und Nabla Gruen
[d] http://www.he.net/~tmp/
[f] 20.09.1996

[1] Olander nennt sein Werk eine Postkartenromanze. Fünf Personen tauschen im Laufe eines Jahres Postkarten aus. Jeder Kartentext schildert die letzten fünf Stunden der schreibenden Person in einer der fünf Hafenstädte Europas oder Afrikas. Die Texte sind Briefe. Olander hat das Werk 1997 in seine Transient Mismatch Press integriert unter Nummer XX.
[2] linear
[3] HTML 3.2, Frames, grafische Symbole, lineare Texte
[4] Das Werk spiegelt Interaktivität vor, es setzt gezielt grafischen Schnickschnack ein. Neigt eher zum Kitsch als zur Innovation.
[5] [Olander, Anton]


[a] Ermittlungen über die Stadt Paris in vierzehn Passagen
[b] von Marcus Hammerschmitt und Holger Rada
[d] http://www.cityinfonetz.de/uni/homepage/hammerschmitt/low_paris.html
[e] 1996
[f] 18.12.1998

[1] Marcus Hammerschmitt und Holger Rada konstruieren einen Pariser Stadtplan mit 14 Orten, bzw. 450 Versen. Die einzelnen Orte werden poetisch in mit Eindrücken des Ortes und Ansichten in Form loser Versform aufgearbeitet. Die einzelnen Seiten enthalten entweder einen oder gar keinen Link, also muss der Stadtplan (Imagemap) zur Navigation verwendet werden.
[2] Tentakel
[3] HTML 3.2 mit Imagemap
[5] [Hammerschmitt, Marcus]


[a] das freimut universum nicht mehr im Web
[b] von Dono Freimut
[d] http://www.polycollege.ac.at/sw/vsgo1997/freimut/index.htm
[e] 12.1997
[f] 04.03.1998, (nicht mehr im Web: 04.12.1998)

[1] Dono Freimuts eigenes Universum besteht aus einem axialen Haupttext zum Thema "ich habe Langeweile", der einige Fussnoten enthält. "Der Schriftsteller lässt sich bei seinem Hyperfiction-Projekt über die Schulter schauen", schreibt dieser freimütig. Von Hyperfiction kann jedoch keine Rede sein, der Text bleibt linear und ist mit etwas Design, etwas Farbe, ein paar Bildern und einer Animation angereichert und wurde vom Autor in grossen Abschnitten ins Web geladen. Anlass zum Verfassen der Fiktion ist für Freimut, dass im Fernsehen nichts rechtes läuft: "Ich spanne einen lichtbogen von hier, der mitte, nach früher und (vielleicht auch) später, und ich entzünde damit das, was im moment nicht ist."
[2] Axial mit Fussnoten
[3] HTML 3.2
[5] [Freimut, Dono]


[a] Die Geschichte des @
[b] von Wolfgang Pollanz
[d] http://www3.zeit.de/bda/int/zeit/tag/litwett96/Literatur-HTML/Pollanz/00index.htm
[d] http://members.eunet.at/pollanz/Pollanz1.HTM
[f] 20.09.1996

[1] Der Text besteht aus drei verlinkten Dateien: Die Titelseite, die Protagonisten (das sind: die 26 Buchstaben) und die Geschichte. Der Text handelt von den Buchstaben des Alphabets. Sie werden einzeln charakterisiert. Das A beispielsweise: "Das A war schon immer ein Buchstabe, der sich besonders hervorgetan hat." Eine witzige Version zur Geschichte des Alphabets und insbesondere zum Werdegang des @ als Bastard von A und O. Der Text ist axial strukturiert mit Fuss-, bzw. Endnotentexten zu den einzelnen Buchstaben.
[2] axiale Struktur mit Endnoten
[3] HTML 3.0, Buchstabenknöpfe.
[5] [Pollanz, Wolfgang]


[a] Gregueriás
[b] von Carsten Siedschlag
[d] http://www.manatwork.de
[f] 20.09.1996

[1] Lyrisches zusammenspiel zwischen Wort und Bild zu Bildschirmtableaus. Im ersten Tableau versammeln sich die Strassenbäume der Welt zu einem Wald.
[2] linear
[3] HTML 3.0, Fotos, Grafik.


[a] Internet: 17 Variationen
[b] von Gunter Dubrau
[d] http://www3.zeit.de/bda/int/zeit/tag/litwett96/Literatur-HTML/Dubrau/00index.htm
[f] 20.09.1996

[1] Konkrete Hyperpoesie. 17 Variationen, wie man mit den einzelnen Buchstaben des Wortes "Internet" und ihrer Grösse spielt. Zumindest zu Beginn witzig. Vom Charakter her ähnlich wie die gelungeneren konkreten Versuche von Olaf Koch.
[2] Schlaufen
[3] HTML 2.0


[a] Lametta Lasziv nicht mehr auffindbar
[b] Joseph von Westfalen
[d] http://www.zdfmsn.de
[e] 26.09.1996 - Januar 1997
[f] 18.03.1997, (nicht mehr im Web: 04.12.1998)

[1] Als «Novel in Progress 1» für die ZDF-Kultursendung Aspekte entstanden. Digitaler Fortsetzungsroman von Joseph von Westphalen, geschrieben in der Vorweihnachtszeit 1996. Ortographisch und stilistisch schräger Brief.
[2] linear
[3] HTML 3.2
[5] Westphalen, Joseph von


[a] Lond-On-Line
[b] von Emil Zopfi
[d] http://www.access.ch/zopfi/London/London.html
[d] http://www3.zeit.de/bda/int/zeit/tag/litwett96/Literatur-HTML/Zopfi/00index.htm
[f] 20.09.1996

[1] Ein Tagebuch aus London (5.2.96 bis 17.7.96), das Zopfi jeden Tag ergänzte. Begegnungen mit Schriftstellern, Künstlern und andern interessanten Personen in London. Eine professionell gestaltete Webpage, die mit Hyperlinks arbeitet, aber ihr Hauptaugenmerk auf den Inhalt des Textes legt. Elektronisches Tagebuch.
[2] linear (mit wenigen Links nach aussen)
[3] HTML 3.0, Text, Bild, Karte, Symbole, wenige Links nach aussen.
[5] [Zopfi, Emil]


[a] Marietta
[b] Matthias Politycki
[d] http://novel.zdf.de
[e] 10.1997 - 02.1998
[f] 06.03.1998

[1] Marietta ist das dritte Romanprojekt der ZDF-Sendung Aspekte im Internet (Novel in Progress 3). Matthias Polityckis Text ist in Abschnitten geschrieben worden. Ein linearer Text, der von den Schwierigkeiten des Vierzigwerdens von Gregor, einem Mann ohne Eigenschaften handelt. Handlunsgort ist ein Lokal in München, in dem Stripperinnen aus dem Osten auftreten, auch Gregors Freundin Alicja. Den Text begleiten einige Dateien mit Charakterskzizzen von Gregor, von Marietta sowie den "gecasteten" Mariettas.
[2] linearer Text
[3] HTML 3.2


[a] Memento hominem
[b] von Stefan Kellermann und Dirk Gross
[d] http://www.pegasus98.de/user/pegasus/beitr195
[e] 1998
[f] 31.12.1998

[1] Memento hominem ist eine gewöhnliche, schöne, lineare Reisegeschichte eines Ich-Erzählers, der bei der Beerdigung seines Grossvaters dessen kleines Kästchen, ein "memento hominem" erhält, und dann mit einem alten VW Käfer nach Frankreich aufbricht. Doch das alte Auto gibt schnell seinen Dienst auf und der Ich-Erzähler muss per Anhalter weiter. Er wird von einer jungen Frau namens Judith mitgenommen, mit der er dann einige Tage lang weiterreist... Zu jeder Episode gibt es einen relativ langen Fussnotentext zum Thema im rechten Frame, also bsp. historische Informationen zum VW Käfer. Von der Jury des Zeit Wettbewerbes wurde dieser Text seltsamerweise als "Story-Installation", bzw. unbegreiflicherweise gar als "interaktive Erzählung" bezeichnet mit "professioneller Grafik und komplexer Erzählstruktur". Dabei ist es eine hundsgewöhnliche, ans Web angepasste, lineare Reisegeschichte, die man aber gerne liest. Der Gedanke scheint nicht ganz abwegig, die Reisegeschichte von Kellermann und Gross als ihr eigenes "memento hominem" zu verstehen.
[2] Axialer Hypertext: lineare Geschichte mit Navigation im Frame oben links und informativen Fussnotentexten im rechten Frame
[3] HTML 4.0, Grafiken, Javascript
[4] Beim Internet Wettbewerb der Zeit 1998 von der Jury inoffiziell als preiswürdig erachtet, erhielt aber schliesslich keinen Preis.


[a] Mord in Mecklenburg-Vorpommern
[b] von Lyddit
[d] http://www.pegasus98.de/user/pegasus/beitr169
[e] 1998
[f] 31.12.1998

[1] Der Hypertext-Krimi beginnt in Berlin an einem Computer. Über die Live-Camera des Mecklenburgischen Wandervereins werden verdächtige Taten beobachtet und der Polizei mitgeteilt. Der Text ist grafisch simpel aufgebaut mit einer erfundenen Homepage der lokalen Polizei etc.
[2] Tentakel
[3] HTML 4.0, Grafiken, Javascript
[4] Beim Internet Wettbewerb der Zeit 1998 von der Jury inoffiziell als preiswürdig erachtet, erhielt aber schliesslich keinen Preis.


[a] o.T. (Bitte wählen Sie ein Symbol!)
[b] von Lutz Hühnken
[d] http://www3.zeit.de/bda/int/zeit/tag/litwett96/Literatur-HTML/Huenken/00index.htm
[f] 20.09.1996

[1] Das Titelblatt ohne Text ist Start und Drehscheibe und bietet eine Auswahl von sechs im Kreis angeordneten Piktogrammen (Möglichkeit oder Gedanke). Sie führen in vier Fällen zum jeweils gleichen Textanfang (der Ich-Erzähler stattet seinem Elternhaus einen Besuch ab), der sich jedes Mal anders entwickelt, in zwei Fällen zu Zitaten oder zur Ausführung eines theoretischen Gedankens.
[2] Tentakel
[3] HTML 3.0, Piktogramme, Bilder.
[5] [Hühnken, Lutz]


[a] Das Schattenkabinett
[b] von Bernd Freytag, Bruno Dorn u.a.
[d] http://www.debook.de/schatten
[e] 1998
[f] 31.12.1998

[1] Dorn und Freytag präsentieren Szenenfolgen eines Theaterstück von Bernd Freytag, das 1996 aufgeführt wurde und auch gedruckt schon erschienen ist. Dieser direkte Versuch der Umsetzung eines Texts ins Internet ist zumindest wegen der gleichwertigen Verwendung von Text und Grafiken bsp. als eine Art Web-Bühnenbilder sehr interessant. Die Jury des Zeit-Wettbewerbes meint inoffiziell: "zum Teil unbedacht programmiert. Auf den ersten Blick nicht zu durchschauen, Wörter zu Bildern, Handlungsstrang?" Schade, dass sich nur vereinzelte der 124 Szenen in der Web-Version finden lassen. Das Projekt zeichnet sich aus durch zahlreiche Grafiken in diversen Designs.
[2] linear mit horizontal (sc)rollbarem chronologischem Szenenverzeichnis als Navigationshilfe
[3] HTML 4.0, Shockwave und Javascript
[4] Beim Internet Wettbewerb der Zeit 1998 von der Jury inoffiziell als preiswürdig erachtet, erhielt aber schliesslich keinen Preis.


[a] Sequenz
[b] von Klaus Peter Dencker
[d] http://www3.zeit.de/bda/int/zeit/tag/litwett96/Literatur-HTML/Dencker/00index.htm
[f] 20.09.1996

[1] Elf Sequenzen visueller Poesie zum 70. Geburtstag von Eugen Gomringer. Denckers Sequenzen sind Collagen, die ursprünglich mit Schere, Leim, Papier und Feder entstanden, mittlerweile aber auch mit Bildbearbeitungsprogrammen bearbeitet werden. Viele der Collage-Elemente stammen aus Zeitschriften und aus Texten über Gomringers Lyrik. Die elf in Abfolge verlinkten Dateien sind Bildtafeln, visuelle Poesie.
[2] linear
[3] HTML 2.0, Bilder.


[a] Text ist Bild
[b] von Ulf Reips
[d] http://www.uni-tuebingen.de/uni/sii/Ulf/Recent/TextIstBild/tib.html
[f] 20.09.1996

[1] Hyperpoesie. Der Text ist ein kurzes Gedicht oder eine Phrase in spezieller grafischer Gestaltung. Er tanzt über die Bildfläche, tanzt auf der Bildfläche und ist doch ganz programmatisch zu verstehen: "Text ist Bild. Beim Walzerschritt/ macht die Form jetzt mit. Text ist Bild." (wd.) Und ganz kurz, auf den ersten Blick nicht wahrnehmbar, wird aus Text auch Kontext.
[2] Filmische Schlaufe
[3] HTML 3.2, animierte Grafiken.
[5] [Reips, Ulf]


[a] Urban Routes
[b] von Dietmar Pokoyski
[d] http://www.artgate.de/projekte/urban_routes/
[e] 1998
[f] 31.12.1998

[1] "Jede Strasse ist ein Gedicht!" behauptet Dietmar Pokoyski. Überall fänden sich Codes, um Instant Literatur zu schreiben. Ein Haus, ein Auto, ein Schild, Abfall oder eben Leute seien die Verursacher. URBAN Ro/uT(ES) EVERYWHERE "für alle westl. Städter weltweit" orientiert sich an den "patentgefaketen" Faltplänen für die Stadträume Köln und Erfurt. Pokoyski präsentiert innovative Metagedichte im Falk-Design-Plan - zwar linear, aber sehr originell und interessant. Die Aufforderung zur Produktion von Instant-Gedichten wie "den Strassen neue Namen geben oder die Buchstaben der KFZ-Zeichen an der Ampel laut vorlesen" funktioniert aber wohl in der Realität viel besser als im virtuellen Umfeld, brauchen diese Gedichte doch den realen Weltbezug unbedingt.
[2] linear
[3] HTML 4.0, Grafiken, Sound
[4] Beim Internet Wettbewerb der Zeit 1998 von der Jury inoffiziell als preiswürdig erachtet und mit dem Prädikat "witzige Idee" versehen, erhielt aber schliesslich keinen Preis.


[a] Das Websonett (nach A.W. Schlegel)
[b] von Ulf Reips
[d] http://www3.zeit.de/bda/int/zeit/tag/litwett96/Literatur-HTML/Reips/00index.htm und
[d] http://www.uni-tuebingen.de/uni/sii/Ulf/Recent/websonettLOOP.html
[f] 20.09.1996

[1] Hyperpoesie. Ein verspieltes Sonett, das buchstaben- und wortweise auf der Seite erscheint. Mal eins nach dem andern, mal tanzend, mal farbig, mal purzelnd, je nach Sinn der Worte. Der einzige Link ist ein blinder Link. Das Wort "farbigsten" erscheint in Farbe, andere Worte blinken oder werden mit kurz sichtbaren Rahmen betont. Die Vollversion besteht aus 142 Kilobyte und befindet sich in einer ständigen Schlaufe. Nach dem Laden wiederholt sich das Sonett wieder von vorne. Die schlanke Version auf dem Zeit-Server tut dies allerdings nicht.
[2] Schlaufe
[3] HTML 3.2, animierte Grafiken
[4] Vierter Preis im 1. Internet Literaturwettbewerb der Zeit 1996.
[5] [Reips, Ulf]


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AUTORENZUSAMMENARBEIT


[a] Das Goldene Buch
[b] Anton Olander
[d] http://www.he.net/~tmp/

[1] Das kollaborative Projekt begann im September 1996. Olander konstruiert einen traditionellen linearen Roman, der von verschiedenen Leuten in Kooperation geschrieben wird. Bis jetzt keine Verzweigungen. Dazu braucht es nicht unbedingt einen elektronischen Text. Das Projekt wurde von Olander in die Website der Transient Mismatch Press integriert unter Nummer XXI.
[2] linear, mehrere Autoren basteln einen Text
[5] [Olander, Anton]


[a] Epitaph Gertrude Stein
[b] Reinhard Döhl u. a.
[d] http://www.s.shuttle.de/buecherei/salon.htm

[1] Internationale Gedenkschrift für Gertrude Stein auf dem Internet, initiiert von Reinhard Döhl und Johannes Auer. Texte, Bilder und Musik (in Buchstabennotation!). Thema ist die letzte Stanze der Steinschen Meditationen (No. LXXXIII), "Why am I if I am...". Döhl gibt die Spielregeln zur Erstellung von Stanzen (14 Zeilen/Verse analog dem Vorbild etc.) vor, Textbeiträge sind in Englisch zu halten und sollen ins Deutsche übersetzt werden. Ein spannendes Projekt.
[2] Axiale Struktur (Bibliothek)
[3] HTML 3.2, Text, Grafiken, Tabellen
[5] Döhl, Reinhard


[a] H.H.H. - Hommage à Helmut Heissenbüttel
[b] Reinhard Döhl, Johannes Auer u. a.
[d] http://www.s.shuttle.de/buecherei/salon.htm

[1] Internationales Internetprojekt zum 75. Geburtstag von Helmut Heissenbüttel nach dem Motto: Ein Text ist ein Text ist ein Text. Auch Töne und Grafiken sind willkommen. Aehnlich aufgebaut wie das Epitaph für Gertrude Stein. Nach dem Tode Heissenbüttels am 18. September 1996 gibt es neben der Hommage-Tafel nun auch ein von Döhl angefangenes Epitaph.
[2] Axiale Struktur (Bibliothek)
[3] HTML 3.2, Text, Grafiken, Tabellen
[5] Döhl, Reinhard


[a] Human Voices - Texte aus nirgendwo (Heute in: Missing Link Cyberzine)
[b] Claudia Klinger
[d] http://www.snafu.de/~klinger/human.htm
[f] 12.09.1996

[1] Dieses Projekt sowie diverse andere von Claudia Klinger sind 1998 in ihrem Missing Link Cyberzine wiederzufinden. Human Voices beinhaltet Texte verschiedener Autorinnen und Autoren - ein Projekt zum Mitschreiben. "Schreiben ist Spielen mit Worten, mit Geist und Gefühl. Besonders schön ist es, wenn ganz unterschiedliche Leute zusammenkommen und etwas Gemeinsames entsteht", erklärt die Berlinerin Claudia Klinger ihre Motivation. Das Projekt beinhaltet verschiedene Geschichten, an denen mittels Geschichtenreplik weitergearbeitet wird. Dabei kann es auch einmal einen heftigen Schlagabtausch geben wie in den teils deftigen Fortsetzungen der Geschichte "Beim Bäcker".
[2] lineare Texte und kooperative lineare Texte
[3| HTML 3.2, Bilder, Grafiken.
[5] [Klinger, Claudia]


[a] Die Welt nach dem Willen der Mutter
[b] ORF Kunst-Stücke: Josef Haslinger u.v.a.
[d] http://www.orf.at/kunst-stuecke/roman/welcome.html
[e] 15. Januar 1998 - ?
[f] 6. März 1998

[1] Die Welt nach dem Willen der Mutter ist ein kooperativer Roman, der vom Schriftsteller Josef Haslinger begonnen wurde. Haslinger schrieb den ersten Absatz für einen ?Kettenroman?, der im Internet von jedermann und -frau weitergeschrieben werden kann - und zwar immer dann, wenn gerade niemand anders online am Roman schreibt. Interessierte Teilnehmer gibt es genug. Die Geschichte wird ziemlich schnell zu einem chaotischen Klamauk, einzelne Versuche, den von Haslinger gelegten Hauptfaden wiederaufzunehmen werden jeweils schnell wieder zunichte gemacht.
[2] linearer Kettenroman
[3] HTML 3.2


Achtung: Diese Website bleibt als Archiv online. Sie enthält Hyperfictions der Frühphase, die in den Jahren bis 1998 entstanden sind. Eine neue aktuelle Liste (Datenbank) findet sich auf www.cyberfiction.ch.

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© Beluga Verlag, Beat Suter, CH-5430 Wettingen, 25. September 1996.
Letzte Fassung 18. Dezember 1998. (14. Juni 2001)

 

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